Aktivität als Weg zum Glück

Glauben Sie an sich und geben Sie ihr Leben nicht aus der Hand

Seniorin im sommerlichen Garten

Wir können die Meinung anderer Menschen über uns nicht wirklich nachhaltig beeinflussen, der einzige Mensch der uns wirklich ein Leben lang beeinflussen kann sind wir selbst.

Was würden Sie sagen wenn ihr Chef, ihr Kollege, ihr Partner ständig sagt
„Das schaffst Du nie“. Sie wären wütend, wünschten sich mehr Rückhalt und Sie haben Recht damit.
Nur bevor Sie Rückhalt von anderen Menschen einfordern stärken Sie sich selbst. Sie sind stark, Sie sind einzigartig, Sie sind das Leben. In einer Welt in der manches schwieriger geworden ist, müssen wir an uns glauben, wir zu uns stehen, wir uns lieben.

Tun wir das nicht, werden wir anfälliger für Schmerzen, spüren wir Schmerzen physisch wie psychisch stärker.

Lassen Sie uns die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren um am Ende im Sinne des evolutionären Egoismus zu handeln. Dieser besagt, dass nur der wirklich Liebe geben kann, der sich selbst liebt, das nur der wirklich entspannt ist, andere entspannen kann.

Reden Sie positiv mit sich selbst und helfen Sie sich Ziele zu erreichen.

Kinderzeichnung - Los geht´s

Wenn wir beispielsweise abnehmen wollen, ein Schritt der vielen schwerfällt, dann ist es wichtig die positiven Aspekte nach vorne zu schieben.
Mensch wär das schön wieder leichter zu sein, mich attraktiver zu fühlen, ohne Hemmungen ins Schwimmbad zu gehen.
Dies muss der erste Ansatz sein. Gehen wir auf diese Weise vor, erleichtern wir uns den wirklichen, manchmal auch schweren, Veränderungsschritt.
Es fällt uns leichter Energie in unser Projekt „Gewichtsabnahme“ zu stecken, da die Freude größer ist als die Angst.

Ja wir sind uns selbst der Nächste, denn nur wenn wir funktionieren, können wir mit anderen Menschen agieren.

Stressreduktion verlangt Mitbestimmung

Dieser Punkt macht Stressverarbeitung zu einer äußerst schwierigen Angelegenheit.

Um dies zu erläutern schauen wir auf ein Experiment mit Ratten. Eine Ratte erhielt immer kurz nach dem Aufleuchten einer Lampe im Käfig einen schmerzhaften Stromschlag. Diesen konnte sie verhindern wenn sie es schaffte schnell genug zu einer Taste zu gelangen und durch Berühren der Taste den Stromschlag zu verhindern.
In einem zweiten Käfig war ebenfalls eine Ratte, die mitleiden musste, sprich auch diese bekam einen Stromschlag wenn die Ratte aus Käfig 1 zu langsam war.
Das erstaunliche an dem Versuch war, dass die Ratte die untätig ihrem Schicksal ausgesetzt war, deutlich höhere Stresswerte aufwies als die Rate die aktiv eingreifen konnte.
So scheint es auch beim Menschen zu sein. Situationen bestreiten zu müssen, die es uns nicht erlauben aktiv ins Geschehen einzugreifen machen uns Probleme und genau diese Thematik wird sich verstärken. Der Weg zurück ist Wertschätzung, Einbindung des Menschen in Entscheidungsprozesse sowohl professionell als auch emotional.

Oft machen wir aber genau das Gegenteil, nehmen Menschen alles ab mit dem Erfolg, dass Selbstvertrauen verloren geht, Unsicherheit entsteht und negativer Stress die Folge ist.

Schauen Sie in den Spiegel, Sie sind einzigartig, ein Sieger der Evolution, denken Sie daran, ganz gleich was andere tun, Sie sind der Weg zu ihrem Glück.

sperm and egg cell

Dieses Glück ist leider kein Selbstläufer, wir müssen aktiv arbeiten, denn Glück hat ja bekanntlich nur der Tüchtige.

Wir sind bewegende Wesen

Fitness und Sport

Sie kommen nach einem harten Tag im Büro nach Hause. Sie sind kaputt, hundemüde und alles in Ihnen schreit – ausruhen. Ihr Körper reagiert logisch, denn er kennt nicht den gereizten Chef, die nervigen Mitarbeiter, den Stau auf der Autobahn.
Evolution hat uns gelernt, dass Müdigkeit meist mit einer erhöhten körperlichen Anstrengung einhergeht und so wird das Signal Couch nicht nur gesendet sondern geschrien und schon tappen wir ein weiteres Mal in die Stressfalle.

Warum?

Unser Gehirn kennt kein Büro unser Gehirn kennt aber Müdigkeit und die wurde immer durch körperliche Aktivität hervorgerufen. Also ist das Signal „Ruhe“ zunächst ganz normal läuft aber konträr zu der gerade in dieser Situation notwendigen Stressreduktion.
Die Lebensweise vor langer Zeit hatte Bewegung automatisch ins Leben integriert, heute umgehen wir oft diesen zentralen Teil, weil wir glauben es tut uns gut.

Genau das Gegenteil ist der Fall.

Massen von Stresshormonen zirkulieren durch den Kreislauf und müssen abgebaut werden.

Haben wir demnach zu viele Stresshormone im Körper, schlägt dieser Alarm. Spezielle Rezeptoren helfen uns auf diesen Überfluss an Hormonen zu reagieren.
Die Anzahl dieser Rezeptoren wird durch Bewegung vergrößert.
So kann zum Beispiel ein Profisportler innerhalb von 6-8 Stunden regenerieren, bei Untrainierten bleiben dagegen die Stresshormone bis zu 48 Stunden im Körper.
Fatalerweise kommen in diesen 48 Stunden weitere Stresshormone dazu.
Diese lassen uns noch mehr ermatten, wir bewegen uns noch weniger und die Gefahr einer ständigen Überlastung mit Stresshormonen steigt erheblich an.

Leben wir überhaupt noch artgerecht?

„Körperlich und geistig sind wir bei der Geburt im Grunde mit den Menschen identisch, die vor 10.000 oder auch 100.000 Jahren gelebt haben“, sagt Wissenschaftsautor Thilo Spahl. Gemeinsam mit Detlev Ganten und Thomas Deichmann hat Spahl ein Buch geschrieben, das 2010 zum Wissenschaftsbuch des Jahres gekürt wurde.
„Wir haben die Körper von Jägern und Sammlern“, sagt Spahl. „Wir sind von Natur aus Läufer.“
Dies zählt für die Gesamtbevölkerung, nicht nur für Läufer, nicht nur für Urvölker, nein für alle. Diesem Anspruch, dieser Bestimmung werden wir nicht mehr gerecht.
„Bis zur Erfindung des Bürojobs“, so Spahl, „waren praktisch alle Menschen und alle unsere tierischen Vorfahren über hunderte von Millionen von Jahren täglich viele Stunden körperlich aktiv.“ Heute ist das meistens anders, und das Ergebnis ist eindeutig: „Heute ist unser Körper chronisch unterfordert“, sagt der Experte.
Die wird nicht mehr gefordert und bildet sich zurück. Sie wird schlaff und verkürzt sich. Daraus entstehen Fehlhaltungen und Schmerzen.
Es leidet die Wirbelsäule, die den aufrechten Gang erleichtert, allerdings das lange Sitzen nie gelernt hat und dafür auch nicht geschaffen ist.

Wir zwingen unsere Füße in Schuhe, die zudem mehr modischen als anatomischen Ansprüchen genügen.
Unser kompletter Stoffwechsel ist auf Bewegung angewiesen: Beanspruchen wir unsere Muskeln nicht, nehmen diese keinen Zucker aus dem Blut auf.
Der Glukosespiegel in den Gefäßen steigt folglich an, und um ihn zu senken, produziert die Bauchspeicheldrüse großzügig Insulin. So großzügig, dass die Körperzellen gegen Insulin resistent werden. Damit gerät der Zuckerstoffwechsel ins Wanken. Die so entstehende Krankheit heißt Diabetes und breitet sich so rasant aus, dass Fachleute von einer Epidemie sprechen.
War die Welt also in der Steinzeit noch in Ordnung? Standen Lebensstil und biologisches Erbe bei den Jägern und Sammlern noch miteinander im Einklang?

Wird sich die menschliche Anatomie, insbesondere die Wirbelsäule sich denn nach und nach den neuen Anforderungen anpassen?

Wird sie irgendwann auf stundenlanges Sitzen ausgerichtet sein und dies problemlos?

Nein, es sei denn der Fortbestand einer ganzen Art ist bedroht, nur so gravierend dass die reproduktion von Kindern gefährdet ist, sind Rückenschmerzen nicht.

Versuchen Sie folgendes und Sie werden überrascht sein.

Bewegung hilft uns Stresshormone aus dem Körper zu transportieren. Es geht dabei wie erwähnt nicht um zielgerichtete Bewegung, sondern um ein langsames Bewegen. Als Empfehlung denke ich dass 10-15 Minuten 2-3x pro Woche am Abend reichen sollten. Genießen Sie diese Geh – Meditation und seien Sie erstaunt über die positiven Effekte.

Schneeschuh-Spass im Chiemgau

Drehen Sie also den Spieß um, bewegen Sie sich obwohl Ihnen ihr Gehirn Ruhe empfiehlt und Sie werden erstaunt sein wie gut Sie sich schon während der Bewegung fühlen.

Nehmen Sie sich fest vor 3x in der nächsten Woche am Abend eine lockere Runde zu drehen und beobachten Sie ihr Stressverhalten.

Diesen Weg werden wir weitergehen und im nächsten BLOG-Beitrag ein System vorstellen, das Stress abbaut und Rückenschmerzen verschwinden lässt

BACK-Power

Bleiben Sie in Bewegung

Michael