Körpersprache als Schlüssel zum Verhalten

Unser Gehirn ist extrem sensibel für die Bewegung anderer Lebewesen. Das Spiegelneuronensystem lässt uns automatisch die Gestik anderer imitieren.Beobachten wir also jemanden bei einer Aktivität sind wir im Gehirn ebenso aktiv. Um die Bewegung eines anderen spiegeln zu können muss das Gesehene jedoch in einem motorischen Programm widerhallen das unser Gehirn schon erlernt hat. So können wir die Pläne und Gedanken anderer ungefähr erfassen, ohne bewusst darüber nachdenken zu müssen.

Dieser sehr positive Aspekt machr in unserer heutigen Gesellschaft aber auch Probleme. Wir leben mit Druck, mit Stress, mit Angst. Ein angstvolles Gesicht beispielsweise löst beim Betrachter ebenfalls Angst aus. So wird Stress in der Mimik und der Gestik zum Multiplikator, der sich auf andere überträgt und auch das Verhalten ganzer Gruppen nachhaltig beeinflusst. Treffen so Menschen mit verschiedenen emotionalen Grundhaltungen aufeinander müssen wir unbewusst feststellen dass unsere Bewegungen nicht imitiert werden und sind dadurch irritiert.

(Quelle: THE BRAIN BOOK London 2009 Seite 120 – 121)

Körpersprache Berlin

Dieses Wissen ist eine Grundlage im Training, wir gehen noch einen Schritt weiter. Wir wissen, dass verschiedene Persönlichkeiten (Biostrukturen) tendenziell verschiedene Formen der Körpersprache bevorzugen. Diese kombinieren wir dann mit der aktuell vorherrschenden Emotionalität und gelangen so zu einer Aussage, die uns die Gefühlslage sowie das voraussichtliche Verhalten deutlich besser erkennen lässt. Beziehungsebenen werden schneller erreicht, die Ansprache, gerade im Stress funktioniert deutlich besser. Wir können sogar positiv beeinflussen. Wenn wir wissen wie wir wirken, können wir variieren und so sehr schnell über die Körpersprache Beziehungsebenen schaffen. So haben wir einen Hebel zum Menschen. Am Ende entscheidet sich der Mensch in einem Markt vergleichbarer Produkte für genau diese Bezehungsebene. Evolution hat uns gelernt Signale über Körpersprache zu geben und zu empfangen, Biostruktur lernt uns Signale zu empfangen und angepasst zu reagieren.

Helfen uns Warnhinweise weniger zu rauchen?

Manchmal treffen Menschen Entscheidungen entgegen ihren Überzeugungen zeigt eine Studie der Neuro-Wissenschaftlerin Gemma Calvert, von der Universität Warwick.

Raucher gaben in dieser Studie an ihr Wunsch zu rauchen werde durch die Warnhinweise auf Zigarettenschachteln verringert. Im Hirnscanner hingegen zeigt sich ein komplett anderes Bild. So aktivierte das Zeigen der Warnhinweise den sogenannten nucleus accumbens – das Belohnungszentrum im Gehirn. Das Bedürfniss sich eine Zigarette anszustecken stieg damit.

Somit erweist sich die millionenschwere Kampagne der EU als Flop und als „tödliches Marketinginstrument der Tabakindustrie“

Quelle: http://www.handelsblatt.com/politik/oekonomie/nachrichten/neurowissenschaften-im-hirn-gelandet-seite-2/3253500-2.html

Unser Gehirn reagiert also nicht so wie wir es gerne möchten, logisch, sondern sehr oft noch evolutionär. Wir höre heute viel von Neurokommunikation, von Gehirnscannern und haben das Gefühl diese Technik beherrscht uns. Im STRUCTOGRAM® -Trainingssystem arbeiten wir seit Jahren tief im Bereich der Gehirnforschung und können nur durch Verstehen und Beobachten, die vorraussichtliche Reaktion von Menschen beurteilen. Sie erfahren mehr über sich selbst und können Ihre Stärken gezielter einsetzen. Sie verstehen andere Menschen besser und bauen schneller Vertrauen auf. Der Weg zum Mensch, ist bei uns der Mensch.

Natürlich wird auch die Bestimmung des Kaufverhaltens eingehend betrachtet. Der Markt der Zukunft ist aber nicht das Produkt, der Markt war, ist und wird der Mensch sein, der das Produkt kauft. Nur wenn der uns vertraut haben wir langfristig Erfolg. Kundenbindung setzt Vertrauen voraus und wird in einem Markt austauschbarer .IMG_0500

Produkte, das USP der Zukunft sein.

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